Willkommen auf meiner Website!

© Ursula Hummel-Berger

Sie finden hier einen Überblick über meine vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Projekte sowie aktuelle Termine und Auftritte. An alle Fans: Ab März wird es hier Gespräche mit interessanten Menschen geben rund um die Themen Kultur, Politik, Gesellschaft, Philosophie und Theologie. Ich freue mich über Ihr Interesse an meiner Arbeit. Gerne können Sie mich als Journalistin, Moderatorin & Vortragende zu ihren Veranstaltungen einladen.

Aktuelles

In memoriam Mario Adorf, 9.4. | Radio Ö1

„Mach weniger – es wird mehr dabei herauskommen!“ – Der deutsche Schauspieler Mario Adorf im Gespräch mit Renata Schmidtkunz. (Wh. v. 8.10.2015)

Hier anhören.

Foto: Mario Adorf bei der Berlinale 2019, © Martin Kraft

Kino-Dokumentation
Das Weiterleben der Ruth Klüger

Als Kind und Jugendliche überlebte Ruth Klüger die Schrecken des Holocaust – eine Erfahrung, die die aus Wien stammende österreichisch-amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin tief prägte. Doch zeitlebens beschäftigte sie sich weniger mit dem Gegensatz von Opfer- und Täterschaft als vielmehr mit jenem zwischen Opfer-Sein und Frei-Sein. Nach der Shoah emigrierte Ruth Klüger in die USA, studierte Germanistik, wurde Mutter zweier Söhne und schließlich Universitätsprofessorin. Die Filmemacherin Renata Schmidtkunz begleitete sie über drei Jahre hinweg mit der Kamera und reiste mit ihr an die Schauplätze ihrer Erinnerungen.

Der zwischen 2008 und 2011 entstandene Film „Das Weiterleben der Ruth Klüger“ feierte am 30. Oktober 2011 bei der VIENNALE in Wien Premiere.

Der Film ist ab sofort online verfügbar.

Podcast: Renata Schmidtkunz redet mit Schriftsteller und Juristen Bernhard Schlink

Bernhard Schlink ist einer der bekanntesten Schriftsteller Deutschlands. Nun hat der Jurist, emeritierte Universitäts-Professor für Öffentliches Recht und ehem. Verfassungsrichter einen Essay über “Gerechtigkeit” (Diogenes) geschrieben. Renata Schmidtkunz hat ihn zum Gespräch in Berlin getroffen.

Im Der Standard nachlesen oder das ganze Gespräch auf Spotify anhören:‍

Bernhard Schlink, geboren 1944 als Sohn eines Theologen-Ehepaares. Jura-Studium in Heidelberg und Berlin. Von 1982 bis 2013 lehrte er an deutschen und internationalen Universitäten. Sein Roman Der Vorleser (1995) machte ihn weltbekannt. Zuletzt erschienen von ihm die Romane Die Enkelin (2021) und Das späte Leben (2023).

Foto: © Privat

Renata Schmidtkunz im Interview mit Der Standard: „Umgang des ORF mit erfahrenen Frauen ist unakzeptabel“

Nach 38 Jahren im ORF zieht die ORF-Journalistin Bilanz: Über schlechte Abschiedskultur, warum Frauen irgendwann von Bildschirmen verschwinden und sie manchmal rabiat wird.

Das gesamte Interview von Doris Priesching lesen Sie in Der Standard.

Foto: © Helena Lea Manhartsberger

Victor Adler: Was sagt uns dieser Baumeister der Republik Österreich heute?

Screening und Diskussion
Montag, 16.2.2026, 19:00 Uhr
Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog

Victor Adler war einer der bedeutendsten „Baumeister der Republik“, porträtiert in einer neuen ORF-III-Dokumentation der gleichnamigen Reihe. Vor der Erstausstrahlung veranstaltete das Bruno Kreisky Forum am Montag, den 16. Februar ein pre-screening und eine anschließende Diskussionsrunde zu Victor Adler, den Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs. Es diskutierten: der Wiener Bürgermeister und Historiker, Dr. Michael Ludwig, die Historikerin Gabriella Hauch, der Historiker Wolfgang Maderthaner und der Journalist und Autor Robert Misik. Moderiert wurde der Abend von Renata Schmidtkunz.

Foto: © Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
Österreichisches Parlament, 27. Januar 2026

Am 27. Januar gedachte das Österreichische Parlament der Opfer des Holocaust mit Fokus auf die Literaturwissenschafterin Ruth Klüger (19312020). Sie wurde in Wien geboren und überlebte gemeinsam mit ihrer Mutter Theresienstadt und Auschwitz. Martina Ebm las Texte aus Ruth Klügers Buch “weiter leben. Eine Jugend” (Wallstein Verlag, 1992), ausgesucht von Renata Schmidtkunz, die die Veranstaltung auch moderierte.

Der Dokumentarfilm “Das Weiterleben der Ruth Klüger” (AUT 2011) von Renata Schmidtkunz ist HIER verfügbar.

Foto: © Österreichisches Parlament // Zenner

Vortrag & Gespräch
Medien und Demokratie – Wie gehören sie zusammen? 26. Januar 2026

Am 26. Januar 2026 hielt Renata Schmidtkunz auf Einladung des Katholischen Bildungswerkes N.Ö. in der Polytechnischen Schule in St. Peter in der Au einen Vortrag über den Stellenwert unabhängiger Medien in einer Demokratie. Im Anschluss fand ein reger Austausch über die unterschiedliche Themen statt, die die Jugendlichen angesichts der aktuellen Weltlage beschäftigen. Es wurde deutlich, wie wichtig es ist, generationenübergreifend miteinander ins Gespräch zu kommen.

Foto: © Norbert Zlabinger
Organisator Ernst Leitner (links), Renata Schmidtkunz (vorne, 3. von links) sowie Poly-Direktor Herbert Hehenberger (rechts vorne) mit einigen Schüler*innen.

Auszeichnung
28. Radiopreise der Österreichischen Erwachsenenbildung, 22. Januar 2026

Renata Schmidtkunz wurde am 22. Januar 2026 in der Kategorie "Menschenrechte und Gesellschaft" für ihre Sendung "Im Gespräch" mit UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in Gaza der Westbank, Francesca Albanese ausgezeichnet. Albanese erzählt darin von ihrer Kindheit im Italien der frühen 1980-er Jahre und vom Ursprung ihres Engagements für Menschenrechte und Völkerrecht, ohne die unsere Gesellschaften inhuman werden könnten.

Foto: © Radiopreise der Österreichischen Erwachsenenbildung
Preisverleihung im RadioKulturHaus, Wien

Auszeichnung
Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich, 10. November 2025

Am 10. November 2025 wurde Renata Schmidtkunz von Bundesminister Andreas Babler für ihre Verdienste um den Österreichischen Journalismus mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Christian Kircher, Direktor der Österreichischen Bundestheater: “Liebe Renata, du bekommst diese Auszeichnung für dein klares Bekenntnis zu den unverhandelbaren Grundlagen unserer Demokratie, die im öffentlich-rechtlichen ORF verwirklicht werden sollen.”

Foto: © Privat